Alle Beiträge vom Februar 2008
Komm mein süßer Junge, komm ruhig!
Ob ich klammere? Ich versteh´ jetzt die Frage nicht ganz.
Kuratiert von Pamila Matharu und Christina Zeidler wird Come Up To My Room dieses Jahr bereits das fünfte Mal im Gladstone Hotel in Toronto zelebriert. Dabei werden jeweils 12 Räume des Hotels verschiedenen KünstlerInnen völlig frei zur Verfügung gestellt – selbst die Kuratorinnen sehen das Ergebnis erst zur Ausstellungseröffnung.
Die übergroße Falle ist eine Installation von This is Collective und ich würde ja gerne wissen, wieviele Leute das Zimmer danach buchen! Ach ja, nur der Vollständigkeit halber, da auf dem Foto schwer zu erkennen: Die goldenen Flecken auf der Decke sind Abbildungen von Steaks – perfect trap…
via: MoCo Loco
Love love love the Dress!
Wegwerfgesellschaft par excellence
Retro Cuties
Darf ich vorstellen: Paige, Kara, Giselle, Natalie, Winnie, Whitney und Zwillingsschwester Kara Blue! Allesamt Mitglieder von RetroCuties.com .
Fun from down under
Wenn wer das Weltweitenetz mal so wirklich ausnützen will, warum nicht in Australien bestellen? Zum Beispiel bei Fun Accessoires:
Dreams of Flying
Simple Mittel – große Wirkung! Jan von Hollebens Foto-Reihe “Dreams of Flying” macht einfach Spaß!
Zuckersüß
Irgendwie schwimme ich gerade auf der lieblichen Welle – eigentlich bräuchte ich Kirschen an den Ohren als Accessoire!
Unterstützung kommt in der Form von dELiA*s:
Nacht der Oscars
Zunächst einmal möchte ich in meiner Dankesrede den ORF (Österreichischer Rundfunk) erwähnen. Zuerst habe ich mich gefreut, dass nach jahrelanger Abstinenz auch das österreichische Fernsehen die Oscarnacht live überträgt und mir Pro7 erspart bleibt, die es jahrelang nicht geschafft haben, rechtzeitig aus der Werbung zu schalten, wodurch manchmal sogar Reden beschnitten wurden und außerdem durch hauseigene Werbejingles, die sich hunderte Male wiederholten, nervten.
Aber der ORF hat bewiesen, dass auch er nicht mit einer Live-Übertragung zurecht kommt. Denn auch hier wurde zu spät wieder auf die Veranstaltung zurückgeschnitten, dabei fiel einmal sogar das Bild aus und man hörte nur Ton, ein anderes Mal war leichtes Echo im Ton, dann sah man einmal sogar doppelt.
Aber am tragischsten waren die Werbepausenüberbrücker: 2 Herren, Eugen Freund (eigentlich Auslandskorresponent des ORF) und Alexander Horwath (Direktor des österr. Filmmuseums), beglückten uns mit ihren sehr eigenwilligen Kommentaren. Wobei ich mich frage, ob Herr Freund die letzten 30 Jahre im Kino war oder er sich einfach nicht vorbereiten wollte. Oder war er der einzige ORF-Mitarbeiter, der aufgrund seines Jetlags, nach einem seiner Auslandsaufenthalte, wach bleiben wollte? Denn ein Oscar-Nacht-Kommentator, der noch nie von Javier Bardem gehört hat, und das auch noch öffentlich bekannt gibt, ist mehr als peinlich. Dann berichtet er noch stolz, dass er Drehbücher im Internet gefunden hat? Wurde gerade das Rad erfunden und er ist ganz begeistert? Dass dann Herr Horvath Renee Zellweger mit Reese Witherspoon verwechselt ging schon fast unter. Grandios waren auch die Diskussionen, ob nicht besser beispielsweise Julie Christie statt Marion Cottilard hätte gewinnen sollen, da sie ja schon älter wäre und nicht mehr so viele Möglichkeiten auf einen Gewinn hätte, wie die Jüngere. Dass dies eine Würdigung der Leistung für einen Film sein soll und nicht ein Gnadenakt für´s hohe Alter (wie es in den Jahren zuvor leider sowieso viel zu oft gehandhabt wurde) ist wohl nebensächlich?
Aber die Krönung war, als Stefan Ruzowitzky mit “Die Fälscher” (der österreichische Beitrag) den Oscar für besten fremdsprachigen Film gewann, wobei Penelope Cruz den Namen des Regisseurs richtiger aussprach als Eugen Freund beim ersten Anlauf. Es gab doch tatsächlich ein Replay in der ORF-Übertragung – vielleicht führte ja ein Sportregisseur durch den Abend? Auf jeden Fall wurde auf Kosten dessen und wieder müssiger Kommentare der beiden Herren die Übertragung UNTERBROCHEN! Auch wenn es während der Darbietung eines der nominierten Lieder war, finde ich das dennoch eine katastrophale Entscheidung! Ich bleibe doch nicht die ganze Nacht wach, um mir die beiden Herren anzusehen, ich möchte die gesamte Verleihung sehen und sonst nichts!
Ansonsten bleibt zu sagen, dass ich mich wirklich sehr über diesen Gewinn gefreut habe. Nicht nur aus Lokalpatriotismus (immerhin ging Regisseur Ruzowitzky in meine alte Schule), sondern für einen wirklich bewegenden Film und eine tolle Crew. Hoffentlich wirkt sich dies nun auch in BesucherInnenzahlen aus, denn die waren bis jetzt leider mehr als dürftig.
Wunderbar war es, wieder Jon Stewart als Moderator zu sehen und zu hören, auch wenn er im Gegensatz zu seiner “The Daily Show” um einiges weniger bissig war. Und er sorgte auch für einen der schönsten Momente des Abends. Denn wie so oft wurden die GewinnerInnen bei ihren Dankesreden nach kurzer Zeit vom Orchester unterbrochen. Jon Stewart jedoch holte Marketa Irglova, die Partnerin von Glen Hansard, welche verdientermaßen mit “Falling Slowly” den Oscar für das beste Lied gewannen, wieder zurück auf die Bühne, um ihr ebenso noch die Gelegenheit zu geben, vor dem Auditorium zu sprechen.
Bei den GewinnerInnen gab es meiner Meinung nach keine großen Überraschungen, aber es war einfach ein sehr starkes und homogenes “Feld” dieses Jahr und ich hätte es fast jedem gegönnt! Als langjähriger Coen-Brothers-Fan gab´s für mich definitiv ein “Happy End”!
Sonstige Highlights: Cate Blanchett – die Stimme, die Tonlage, der Akzent! Diese Lady ist meiner Meinung nach immer perfekt! Ein sehr smarter Javier Bardem, ein charmanter, fast schüchterner Daniel Day-Lewis (kaum vergleichbar mit der Naturgewalt auf Zelluloid), selbstironische Filmcollagen a la “Tribute to Binoculars and Periscopes” und leider kaum aufsehenerregende Kleider (alles sehr dezent und klassisch, fast alles schulterlos oder über eine Schulter drapierte Kleider).
Ach ja, alle Nominierten und alle GewinnerInnen findet Ihr hier: Oscar.com
Fotos: via derstandard.at oder WireImage.com via imdb.com
The Power of Books
Eine wunderschöne Parabel an die Macht der Fantasie von Mladen Penev:



























































