Ich bastel mir heute eine Brosche
Naoko Ogawa kreiert Schmuck unter der Prämisse, dass das jeweilige Stück an sich noch nicht komplett ist sondern erst durch seine Trägerin vervollständigt wird. Ganz deutlich erkennbar ist dieses Konzept bei der Gathering Jewelry:
An sich nur eine hauchdünne Silberplatte, welche man nah an den Körper führt, dann mit den Händen zerdrückt und somit auch die getragenenen Textilien mit der hierdurch gewonnenen Brosche verändert und vereint. Bei jedem Mal Tragen lässt sich die Form des Accessoires nach eigenem Gestaltungswünsch variieren und ebenso die Kleidung damit drapieren.
Da die Metallplatte natürlich nicht ewig hält und die Gefahr birgt, nach einigen dutzenden oder hunderten Malen Zerdrücken, zu brechen bietet die Designerin an, diese sodann zu recyceln, einzuschmelzen und wieder wie neu anzuliefern.
Sicherlich nicht ganz so edel, aber eine kostengünstige Alternative: Eigenversuche mit Alufolie!
via: The Trendy Girl






5 Kommentare
daniela, am 11.07.09 um 14:20:
Die Idee finde ich genial, aber besonders schön ist die Silberfolie nicht… Unabhängig davon lenkt mich bei dem Mädel auf dem Foto eh etwas ganz anderes ab ;o)
cooloutfit, am 11.07.09 um 22:08:
och, mir gefällts…
Alaska, am 12.07.09 um 11:31:
Ich frag mich da, ob feiner Stoff der Folie standhalten kann… Nicht dass man sich da aus Versehen Löcher rein macht? Aber wenn die Kanten rund genug sind…
cooloutfit, am 12.07.09 um 11:36:
ich nehme an, das ist der grund, warum die designerin das stück wieder zurücknimmt und repariert, wenn es nach einigem tragen mitgenommen ist – dann könnte es wohl passieren, dass die kanten schärfer werden.
mia, am 12.07.09 um 14:20:
finde ich super, allerdings würde ich befürchten, dass der stoff des shirts risse bekommt