Zu Tisch bitte stets mit gebügeltem Hemd
Für eine wahrlich festlich geschmückte Tafel oder zugeknöpfte Gesellschaften empfiehlt die Frau von Welt die Tischdecke tableshirt von Fernando Brizio:
via: Stilsucht
Für eine wahrlich festlich geschmückte Tafel oder zugeknöpfte Gesellschaften empfiehlt die Frau von Welt die Tischdecke tableshirt von Fernando Brizio:
via: Stilsucht
Übergroße Logos und plumpes Branding waren mir schon von jeher ein Graus. Man denke nur an die diversen Cliquen zu Schulzeiten (und bisweilen darüber hinaus), die sich über teure Markenkleidung definieren und aus dem Geld ihrer Eltern so ihr Selbstbewusstsein generieren. Satirische Überhöhung dieses Phänomens ist mir also im allerhöchsten Maße willkommen: Wie etwa bei State of the Obvious von Mash Creative, einer Kollektion simpler Dinge, bestehend beispielswiese aus T-Shirts, Kaffeetassen, Notizbüchern und einigem mehr. Und hierauf prangt in riesigen Lettern nicht der Markenname sondern das Offensichtliche: Eine Beschreibung dessen, was man ohnehin sieht.
via: diskursdisco
Ja, Trachten können durchwegs sexy sein – vor allem wenn diese nicht tiefstes Dekollete und wogende Brüste á la Oktoberfest präsentieren. Und das beweist der kleine, immer wieder feine Vintage-Onlineshop Bows & Bandits aktuell mit seinem Lookbook, worin das g’standene Trachtige noch mit ein bisschen 70er Jahre-Charme kombiniert wird:
via: OK COOL
Eine durchaus interessante Mischung zeigt der Online-Shop Coutie.com, sowie stilistisch als auch preislich. Nur bei der Präsentation der Ware wurde leider an der falschen Stelle gespart. Nämlich an den Backen und man hätte fürs Make-up des Models beispielsweise ruhig ein bisschen Rouge investieren können. Sieht nicht wirklich gesund oder glücklich aus die Gute…
Yasuhiro Suzuki kreierte ein Boot in Form eines Reißverschlussgriffes, welches das Wasser durchpflügt und somit den Eindruck eines großen sich öffnenden Reißverschlüsses hinterlässt. Ob wohl Moses ebenso mit solchen Tricks am roten Meer gearbeitet hat?
via: Likecool.com
Ein bisschen Draht, mehr braucht es manchmal nicht und schon lassen sich eindeutig definierbare Silhouetten in Schmuckstücke formen, wie die Modelle von Rachel Pfeffer:
Hier folgend, ein paar Impressionen von der Designmesse Blickfang, welche noch bis heute, 17.10.2010, zu Gast im Wiener MAK ist. Bedauerlicherweise gab es dieses Jahr weniger Aha-Erlebnisse in Sachen Designideen beim Wohnen, dafür aber durchaus ein paar Oho-Erlebnisse in Bezug auf die präsentierte Mode und Accessoires:


Links zu sehen, ein absolut wunderbarer Hauch von Kleid in mehreren Schichten von Ivan Asen 22 und zu Ihrer Rechten, die sogenannten Kultbeutel von tarablum.

Mit silbernem Elefantenrüssel winden sich Ringe von Ring King um den Finger. Anschmiegsame Tintenfische oder Salamander gefallen aber ebenso.


Scherenschnitte aus Stahl von Christian Lessing.

Nur echt mit Original-Schüler-Schweiß: Die Taschen von Zirkeltraining.


Absolute Mantelperfektion von Markertkraft.


Das Puffärmel-Mini-Jäckchen in hellblau-weiß-gestreift inklusive Vintage-Touch von Monkey on my Shoulder (eine Nebenlinie von Gina Drewes) wäre fast mit nach Hause gekommen. (Danke an h.anna für das Bild)

Nylon bekommt bei Katie Gruber (zu finden in der Künstlergemeinschaft WerkstattGalerieSchmuckstelle) noch eine weitere Zielfunktion als die altbekannte um die Beine.


Schmutzwäsche ist nun nicht gerade etwas, was wir stolz in der Wohnung präsentieren, sondern eher verstecken. Außer man hat hierfür den “Polyp laundry basket” an der Wand hängen. Oder besser gleich mehrere Exemplare der Idee von Helene Steiner. Erstens sind diese formschön, zweitens schlicht, drittens einfach ab und an- zu montieren, viertens auch noch zum Wäschetransport geeignet, wobei es sogar eine hüftgerechte Delle gibt und fünftens: Hallo? Sieht das nicht aus wie die Behausung der Barbapapas? Pure love!


Links: Franke Leuchten. Rechts: Lädt wirklich ein zum Rumlümmeln (oder blöde SMS senden) – das Sitzmöbel Lümmel.

Für Ordnungsfreaks, die nichts gegen leichtes Verstauben haben – alles, aber auch wirklich alles hat seinen eigenen Platz in der wunderbaren Küche “Magdalena Gravity” von Burkhard Schäller.


Kamera-Schutzhüllen in Form von Kameras, Taschen in Form von Handschuhen und viele weitere niedliche Ideen gibts bei Mixko.

Sitzwerk für Computersüchtige wie mich, mal anders – von Hausna.


Links im Bild: Geflochtenes Sesselwerk von POSITION. Rechts im Bild: Farbenfrohes von mminterier.
Oder wahlweise auch Aktenordner am Ohr oder andere schmucke Gebrauchsgegenstände. All jene werden fündig bei Miniblings:
Diesen Beitrag widme ich hiermit feierlich Angi von TGFFF (bei Bedarf noch ein paar mehr Fs einfügen), denn die Glückliche wohnt zur Zeit im wohl besten Bezirk Wiens – dem Neubau. Wo ich auch mal hausen durfte, aber das ist eine andere Geschichte und die würde nun zu weit führen und in Schluchzen und Sabbern meinerseits enden. Wollt Ihr nicht und will ich nicht. Aber ich habe nun theoretisch und gegen Übergabe ein paar bunter Scheine, die Möglichkeit meine frühere Residenz als Schmuck am Körper zu tragen:
Fluid Forms lässt einen individuell jede Stadt und Ortschaft weltweit beziehungsweise den Stadtplan hierzu in Edelmetall, Silber oder Gold gießen. Auf der Website einfach Name der Stadt oder Postleitzahl eingeben, auf der erscheinenden Karte den gewünschen Ausschnitt auswählen, eventuell noch rein- oder rauszoomen und dann bestellen.
Hübsche Idee für alle LokalpatriotInnen oder auch als Erinnerung an einen wirklich gelungenen Urlaub.
via: LoungeFM; Bilder: Christoph Steinbauer/ Fluid Forms