Sale bei Asos: Das bedeutet, man darf endlich einmal einen Blick auf die Stücke werfen, die sonst weit außerhalb der finanziellen Schmerzensgrenze liegen und tut dann auch gar nicht so weh, wenn es nicht nur bei den Blicken bleibt. Noch ein zusätzliches Anästhetikum ist der Gutschein-Code “LATE10″, der aktuell selbst bei reduzierter Ware noch einmal 10 Prozent Rabatt gewährt.
Es fühlt sich doch etwas eigenartig an, im Dezember Badeanzüge einzukaufen. Aber exklusive Schnee mutet es ohnehin nicht wie Winter an und selbst inklusive, wäre dieser ja auch nur ein anderer Aggregatzustand von Badewasser. Noch dazu habe ich eben ausgerechnet jetzt den Moonwalker Swimsuit von Black Milk Clothing erspäht. Und dank der vielleicht bald auf meinem Torso abgebildeten ersten Mondlandung werde ich hoffentlich ab der nächsten Schwimmbadsaison keinerlei Bauchlandungen mehr beim Abflug vom Drei-Meterbrett fabrizieren.
Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass sich das amerikanische Label Edelweiss by Sarah bei der Namensgebung von Sound of Music (dem unsäglichen Film, der in Österreich spielt, den alle AmerikanerInnen kennen und eigentlich fast niemand aus Österreich selbst) beziehungsweise dem daraus stammenden Musiktitel “Edelweiß” inspirieren ließ. Die sehr charmanten Kleidungsstücke würden durchaus ebenso in die im Musical dargestellten 40er Jahre passen und sind zum Glück nicht aus Vorhängen fabriziert. Und nein, Ihr müsst Euch nicht unbedingt das cineastische Machwerk ansehen, um das jetzt zu verstehen…
Ich denke, Amelie hätte gerade eine rechte Freude mit den Sales-Schätzen sowie der neuen Frühjahrs-Kollektion bei Monki. Aber nicht nur sie, ich ebenso:
Heute abend werden Sie zerstört, zerrissen und in ihre Einzelteile zerlegt. Ich spreche von liebevollen Verpackungen von hoffentlich ebenso liebevoll erdachten Geschenken unterm Christbaum. Und wer weiß, vielleicht ist ja das ein oder andere Packerl in einer der folgenden einfallsreichen Umhüllungen gewandet.
Wie wäre es beispielsweise mit einer alten Landkarte:
Oder mit einer Überraschung auf der Innenseite – wahlweise für Damen oder Gentlemen – wie beim Raunchy Wrap Paper:
Oder aber man zeigt der Wirtschaftskrise gepflegt den Mittelfinger und verpackt seine Präsente in echtem Geld, wie es die überaus sympathische und bodenständige Ehefrau des Lobbyisten Ed Rogers hier vormacht:
Mit allzu fragilen Kleinigkeiten hatte ich ja noch nie was am Hut und ebenso nicht in den Haaren. Daher hätte ich auch definitiv nichts gegen die Jumbo Hair Pins von Adia Kibur bei Shopbob in meiner Wallemähne einzuwenden: