Da muss man sich doch nicht in Grund und Boden schämen
Ganz im Gegenteil, die Installationen von Ivan Puig sind doch grandios:
Hier scheint sich das Ego wieder erholt zu haben:
via: ignant Blog
Ganz im Gegenteil, die Installationen von Ivan Puig sind doch grandios:
Hier scheint sich das Ego wieder erholt zu haben:
via: ignant Blog
Vollkommen mit seinem Hintergrund zu verschmelzen scheint der Künstler Liu Bolin. Stundenlanges Studieren seiner Location und absolute Perfektion beim Auftragen von Faben auf Gewand und Körper lassen ihn quasi völlig verschwinden:

Und sein Heimatland China gibt ihm einen guten Grund zum Untertauchen im übertragenem Sinne. Denn sein Studio wurde bereits geschlossen, ließ er sich doch vor berühmten Sehenswürdigkeiten, Nationalflaggen oder auch mit militärischem Personal ablichten und seine friedlichen Bilder, die wohl durchwegs politisches Potenzial haben, wurden verboten. Wie gut aber dass es das Internet gibt und sich so seine Botschaft dennoch verbreiten kann, obwohl seine Landsleute selbst bestimmt dank Zensur die entsprechenden Webseiten nicht zu Gesicht bekommen werden.


With my new series of paintings, which depict images from the Chinese media, you can see the issues facing China today. Living in the red hot China, I feel that I am not in control of my own life. However, I have an indescribable burning desire inside of me. Art is a weapon that helps us untangle the chaos in our lives. I hope that my artworks can calm people down during this period of constant change, but at the same time, inspire people to re-evaluate our environment and reconsider the problems arising in our society. In this transition period, I can hear the voice of Hamlet whispering, “for in the sleep of death, what dreams may come.”

via: WebUrbanist
Liesbet Bussche verschönert das Bild einer Stadt indem sie alltägliche Gegenständen, die das Straßenbild prägen, einfach in Schmuckstücke verwandelt:
Da werden Absperrungen zu Armkettchen, Betonkugeln zu Ohrsteckern oder Baustellensand zu Perlengeschmeide.
via: designboom
Da bin ich fast täglich im Wiener Museumsquartier und dann entdecke ich die absolut genialen Tischsets des dort ja angesiedelten Museums für Moderne Kunst natürlich online:

Kreiert von Erwin Bauer (Bauer Concept and Design), fotografiert von Janto Lenherr and Michael Stobl, visualisiert jedes Design das Werk eines modernen Künstlers als kulinarische Besonderheit. Life imitates art absolut konsequent umgesetzt.
Auf If It’s Hip, It’s Here, wo ich die Schönheiten entdeckt habe, hat man sich auch die Mühe gemacht, zu jedem einzelnen Teller das passende Äquivalent aus der Kunstwelt zu präsentieren:

Eine Menüfolge ganz nach meinem Geschmack – und eine wirklich fantastische Idee!
Es gab da ja noch einen viel gewichtigeren Grund für meine Reise über den Kanal: Nämlich Banksy vs. Bristol. Der anonyme und dennoch Popstar-Status genießende Graffiti-Künstler kaperte in seiner Heimatstadt Bristol das Stadtmuseum und veränderte/übermalte/verbesserte/ergänzte in dessen Kunst-, Archäologie-, Erd- und Naturkunde- ach eigentlich in jeder einzelnen Abteilung etwas und schickte somit sämtliche Besuchende auf Entdeckungsreise nach seinen ironischen, kreativen sowie politisch motivierten Blödeleien – definitiv einer der witzigsten Ausstellungen, die ich je besucht habe:
















Und hier noch ein paar bewegte Bilder zum Thema:
Die Ausstellung läuft noch bis 31. 8. 09 (täglich 10:00 – 17:00 Uhr), der Eintritt ist, wie in den meisten britischen Museen, frei. Jedoch würde ich dringend empfehlen, sich bereits vor 9 in der Früh anzustellen, denn der Andrang ist gigantisch. Um 14 Uhr am Nachmittag durften wir nicht einmal mehr in die Warteschlange und haben ergo etwas unfreiwillig eine Nacht im beschaulichen Bristol verbracht. Aber he, das war’s wirklich wert!
Kleine Äste und zarte Zweige winden sich aus banalen Dingen wie Klopapierrollen, Papiersackerl oder Pizzakartons. Yuken Teruya macht gottseidank vor absolut gar nichts Halt und verwandelt diese Alltagsgegenstände, die normalerweise einfach weggeworfen werden, in fragile Kunstwerke.
Einfach aus dem vorhandenen Material herausgeschnitzt, wird hier absolut nichts zugefügt oder weggeschnitten: Die hübschen Bäumchen könnten auch wieder in ihre Ausgangsposition zurückgefügt werden.
Seit ich diese absoluten Schönheiten vor Ewigkeiten entdeckt habe, überlege ich mir, bei Sitzungen vielleicht auf Lektüre zu verzichten und mich lieber dem Klopapierrollen-Ritzen zu widmen – aber ob ich dabei ebenso so bezaubernde Wäldchen produziere?
via: Crooked Brains
Nämlich wieder einmal im wunderbaren Mikro- (beziehungsweise teilweise ziemlichen Makro-) Kosmos von Dimitri Maksimov. Und ich bin stets aufs Neue absolut fasziniert und begeistert von dessen grandios verspielt bis melancholischen Zeichnungen, zumeist vermengt mit Fotographien:
Hier klicken um zum Beitrag zur süßen Monster-Fraktion vom selben Künstler zu gelangen.
Ein bisschen erinnern die wunderbaren Stoffkontstrukte der kanadischen Designerin Ying Gao an den Film Alien – nur wären die ProtagonistInnen hiermit zwar nicht all(tags)tauglich, aber dafür weitaus besser gekleidet gewesen. Und um diese Aussage verstehen zu können, seht Euch doch das Filmchen hier unten an.
via: Marchi Made It