Muffin, Geschmacksrichtung feurig mit Explosionskrokant
Originalquelle leider unbekannt; via: Mafiosi only cry, when their mercedes die.
Originalquelle leider unbekannt; via: Mafiosi only cry, when their mercedes die.
Flexible Models auf Jobsuche? Die Hamburger Künstlerin und Choreographin Lucia Glass sucht für ihre aktuelle Produktion fünf professionelle, weibliche Models mit Laufstegerfahrung.
Im Rahmen des kreierten Stückes, wird das Zusammenspiel von Körper und Mode untersucht sowie spielerisch das performative Potenzial von Kleidungsstücken dargestellt. Inhalt der Arbeit ist die körperliche Empfindung, die beim Tragen von unterschiedlichen Stoffen und bestimmten Schnitten entsteht. Die Performance beschäftigt sich damit, wie ein Outfit die Trägerin in ihrer Bewegung beeinflusst. Zudem wird untersucht, inwieweit die Bewegung ihrerseits Einfluss auf die Choreographie des Kleides nehmen kann.
Darüber hinaus zeigen diverse internationale ModedesignerInnen hierin Teile ihrer Kollektionen.
Casting
28. Januar 2012, Kampnagel – Internationales Zentrum für schönere Künste, Hamburg
Erarbeitungszeitraum
Februar – April 2012
Tour
18. – 21. April 2012, Premiere: Kampnagel Hamburg
27. – 30. Juni 2012 Tanzquartier Wien / Summer Of Fashion TBA
Kontakt: Casting-Terminvergabe via anika@luciaglass.com
Foto: Jan Reiser mit Mode von Martha Binkowski
Der ideale Wandschmuck, damit auch die Mizzitant beim Besuch des gepflegten Eigenheims nicht mehr extra bezüglich des regelmäßig vollzogenen Geschlechtsakts nachfragen muss: Drawings for 3 Rooms in Your Home by Steve Lambert
Kunst. Die hängt für die meisten Menschen nur in Museen. Und für den Hausgebrauch wird es im besten Fall ein Re-Print aus dem schwedischem Möbelhaus. Meinereiner jedoch steht oftmals in Ausstellungen vor Gemälden und stellt sich vor, wie sich das angeschmachtete Kunstwerk wohl in den eigenen vier Wänden machen würde. Dass sich diese Fantasie allerdings jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten befinden, versteht sich bedauerlicherweise ebenso von selbst. Und auf all diesen Ebenen hakt der Kunstsupermarkt ein.

Nicht nur die Einrichtung, vor allem die Preise erinnen hier an reguläre Supermärkte: Zeichnungen, Aquarelle, Acryl- und Ölgemälde bis hin zu Kleinplastiken gibt es hier allesamt im Angebot von 50 bis höchstens 299 Euro. Denn Kunst erschwinglich sowie den Erwerb von Originalkunstwerken populärer zu machen ist das propagierte Motto. Und so präsentiert der Kunstsupermarkt bereits seit 1998 jedes Jahr von November bis Januar Werke junger und renommierter Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland an zunehmend mehr Standorten in Österreich (Wien, Mariahilfer Straße 103), Deutschland und der Schweiz sowie mittlerweile auch via Online-Shop und ladet zum Kunst-Stöbern ein.



Seit einigen Tagen ist die Stadt Duisburg um eine faszinierende Attraktion reicher: Tiger & Turtle – Magic Mountain, die erste zu Fuß begehbare Hochschaubahn.
Ulrich Genth and Heike Mutter kreierten die 21 Meter hohe Skulptur, die mit all ihren Kurven und Windungen einer Achterbahn aufwartet, nur eben nicht mit der Bahn selbst. Mit eigener Körperkraft und Stufen können hier die Schleifen erklommen werden und bei Bedarf mit eigener Stimme die klassischen Geräusche einfach dazu ergänzt werden.
via: The Presurfer; Bilder: Flickr/ Eichental; weitere Bilder: www.kuriositas.com;
Liebe MarkenfetischistInnen! Vielleicht solltet Ihr nun Eure Augen verschließen vor der folgenden, grausamen Vorstellung: Louis Vuitton-Leder-Accessoires, zerschnitten und bisweilen in Einzelteile zerlegt. Die britische Künstlerin Billie Achilleos bekam allerdings sogar den offiziellen Auftrag der Nobelmarke, deren Taschen, Geldbörsen, Gürtel und Co zu schlachten, um daraus etwas Neues zu schaffen und diese in einen Bieber, ein Gürteltier, ein Chamäleon und 26 weitere süße Tierchen zu transformieren.
Das Ergebnis finde ich persönlich allerdings weniger niedlich: Mag sein, dass ich einfach kein Fan der logo-überfrachteten Marke bin, aber irgendwie finde ich es befremdlich, Lederwaren, deren “Ursprungsmaterial” ja ebenso niedliche Vierbeiner waren, quasi wieder in ihre Ursprungsform zurückzuverwandeln…
Bilder der fertigen Louis Vuitton-Tiere findet Ihr auf ecotuerre.
Bilder müssen nicht immer ob ihres aufregenden Inhalts bewegen. Manchmal sind es gerade die vollkommen unaufgeregten Momente des täglichen Lebens, die uns bezaubern. Wie die Schmuckstücke von Melanie Bilenker auf ganz hinreißende Art und Weise belegen: Da wird einfach nur der Mixer betätigt, ein Knopf zugemacht, eine Lampe aufgedreht – mehr gibt es nicht zu sehen in zarten Linien auf weißem Grund, verwandelt in Broschen, Ringe und Anhänger. Aber nicht nur die grazile Linienführung und die feine Detailverliebtheit machen hier das Gewöhnliche absolut außergewöhnlich: Denn die Künstlerin verwendet ihr eigenes Haar um den selbst erlebten, stillen Augenblicken noch mehr Individualität zu verleihen.






“The Victorians kept lockets of hair and miniature portraits painted with ground hair and pigment to secure the memory of a lost love. In much the same way, I secure my memories through photographic images rendered in lines of my own hair, but quiet minutes, the mundane, the domestic, the ordinary moments.”








via: kokosdancebear
Wir tragen unser Kopfhaar voller Stolz, verändern nach Lust und Laune dessen Schnitt und Façon und pflegen es hingebungsvoll – kurz und gut oder lang und gut: Es ist ein immens wichtiger Aspekt unseres Körpers und unseres Aussehens. Einmal abgeschnitten jedoch und auf den Boden gesegelt, erfüllt uns dessen Anblick nicht mehr so sehr mit Bewunderung sondern bisweilen sogar mit einer gewissen Abscheu.
Kerry Howley, eine britische Kunststudentin wollte mit ihrem Projekt “Attraction/Aversion” austesten, ob sie diese Reaktion wieder umdrehen könnte und schuf kunstvolle und aufwändige Ketten aus menschlichem Haar um den zarten Fäden wieder etwas von ihrer früheren Attraktivität zurückzugeben. Und in der Tat faszinieren die haarigen Accessoires, auch wenn ich banalerweise beim ersten Anblick daran denken musste, ob das Ganze nicht unglaublich auf der Haut kitzelt…
via: Oddity Central
Das Wasser läuft mir schon im Mund zusammen beim Anblick des liebevoll gedeckten Tisches, reich bestückt mit frühstücklichen Freuden: Pancakes, triefend mit Ahornsirup, Croissants, knuspriger Speck, Eier, frische Beeren, duftender Kaffee, Muffins, Fruchtsäfte und noch vieles mehr. Doch auf einmal heben all diese Köstlichkeiten ab und scheinen durch den Raum zu schweben und bildlich zu eben jenem Video der Bruton Stroube Studios, müsst Ihr Euch mich vorstellen, wie ich gleichsam bei dessen Anblick, in Zeitlupe entsetzt die Arme gen Himmel richte, auf den Bildschirm zusegle und dabei laut und slow-motion-technisch-verzerrt “Neeeeeeeeiiiiin” schreie. So beeindruckend Breakfast Interrupted definitiv ist, ich hätte mich doch sehr gerne an die Tafel gesetzt und die Leckereien einfach nur – gegessen.
BSS | Breakfast Interrupted from Bruton Stroube Studios on Vimeo. Via: iGNANT

