Wie ein Wirbel scheint es die BesucherInnen von Dan Havel and Dean Ruck in deren Installation Inversion zu ziehen. Hierin verformten die beiden Künstler ein altes Einfamilienhaus in ein paradoxes und faszinierendes Meisterwerk.
Soweit man bei den hier präsentierten Behausungen der Armenviertel Brasiliens von Architektur sprechen darf. In einem atemberaubenden Projekt von JR wurden Portraitfotos von Gemeindemitgliedern der Favelas in Rio de Janeiro an Ihre eigenen Hauswände angebracht.
Die Bilder repräsentieren Frauen, in deren Leben Armut, Gewalt, Verbrechen und der Verlust von geliebten Menschen leider zu tagtäglichen Erfahrungen gehören.
Die Gefahr lauert überall, wir sollten uns dessen – nach bereits vielfachen überaus anschaulichen Dokumentarfimen – endlich bewusst werden.
Und um dies der Öffentlichkeit noch einmal dratsisch vor Augen zu führen, veranstaltet die Kunstneigungsgruppe monochrom am Samstag, den 28.6.08, die erste Zombie-Zivilschutzübung Österreichs.
Zarte Gemüter mögen sich vielleicht daher nicht ausgerechnet an diesem Tag auf Shopping-Tour zur Mariahilfer Straße bewegen, allen Anderen wünschen wir guten Appetit!
Freiwillige HelferInnen/Zombies sind gerne gesehen: Treffpunkt für den Make-up-Workshop: 28.6.08, 12 Uhr, monochrom Büro Museumsquartier. Vorhanden sind: Blut und Fleischwundenmaterial, den Rest bitte selbst mitbringen. Start des Mobs: 14:15 Uhr. Die genaue Route: Museumsquartier – Mariahilfer Straße (bis Libro) – Gumpendorfer Straße – Karlsplatz – Oper – Museumsquartier.
Angeblich soll es ja heute 31 Grad kriegen! Dafür wäre die Ice Jewellery von Katharina Ludwig durchaus anzudenken. Pretiosen, die man nicht im Safe sondern im Eiskasten aufbewahrt – einmal etwas anderes.
Wenn es so richtig heiß wird im Sommer (also man quasi sowieso schon in der Sonne schmilzt), stell ich mir das durchaus sehr angenehm vor, wenn es einem nach kürzester Zeit eiskalt den Rücken runter läuft. Aber dann dürfte es sich wohl auch um ein sehr kurzes Vergnügen handeln!
Erinnert Ihr Euch an die Szene aus “Das verflixte siebte Jahr“, in der Marilyn Monroe über einem New Yorker U-Bahn-Schacht das Kleidchen hochgewirbelt wird? Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet einE noch unbekannteR New Yorker StraßenkünstlerIn: Aus alten Plasticksackerln wurden verschiedene Tiere oder Sonstiges kreiert, an den Ventilationsgittern fixiert und mit jedem Windstoß zum Leben erweckt!
Wie passend: Ausgerechnet heute lese ich, dass die berichtete Umgestaltung des Eiffel-Turms ein, sagen wir einmal, Missverständnis war. Ein Vorschlag des Architekturbüros Serero, der jedoch nie von der Société d’Exploitation de la Tour Eiffel angenommen wurde, aber über den eifrig in der Medienwelt (vor allem in der Blogosphäre) geschrieben wurde, so dass sogar Zeitschriften wie der Guardian oder die New York Times darauf reinfielen!