Bunny Lamp
Ein kleiner Porzellanhase, dem die Sonne aus dem Ar… scheint. Das da noch niemand früher drauf gekommen ist. Aber nun ist es soweit und die Bunny Lamp könnte unsere triste Welt ein kleines bisschen erhellen.

via: The Trendy Girl
Ein kleiner Porzellanhase, dem die Sonne aus dem Ar… scheint. Das da noch niemand früher drauf gekommen ist. Aber nun ist es soweit und die Bunny Lamp könnte unsere triste Welt ein kleines bisschen erhellen.

via: The Trendy Girl
Manchmal sagt das, was fehlt, mehr aus, als das, was da ist. Dieser durchaus philosophische Ansatz wurde bei den Möbelstücken Fill In The Cat des mexikanischen Designerkollektives NEL überaus plakativ, aber auch praxisbezogen und verspielt umgesetzt. Denn aus großen weißen Blöcken, welche Sitzmöglichkeiten, Tische oder Regale darstellen, wurden die Silhouette einer Katze sowie von Vögeln herausgeschnitten und diese daraus resultierende Leere gibt den Einrichtungsgegenständen erst ihre angestammte Form und Funktion und kann von der oder dem Besitzenden nach Lust und Laune befüllen werden.


Der natürliche Lebenraum von Schmuckstücken ist in der Nähe eines Spiegels. Denn schließlich möchte man ja kontrollieren, ob das erwählte Exemplar zur Gesamterscheinung passt. Und daher würden sich zeigefreudige Accessoires wohl sehr rasch im Möbelstück Precious von Les M Design Studio heimisch fühlen. Denn neben dessen Spiegelfläche finden sich einerseits kleine Laden für Ringe oder Armreifen sowie andererseits eine Hängevorrichtung für Ohrringe und Ketten. Also alles genau dort, wo man es meistens benötigt.




via: Pinterest: Marine Loiseau
Niemand von uns möchte Aufgaben übernehmen, die nicht in ihr oder sein Gebiet der Expertise fallen – wir haben doch alle ohnehin bereits genügend zu tun! Und dennoch lagern sich auf unserer To-Do-Liste immer wieder Dinge ab, bei denen wir uns wundern, wie diese jemals bei uns landen konnten. Dann sollten wir es wohl dem Angry Chair von Designerin Yena Lee gleich tun und jenes Zuviel und gleichsam Unpassendes an Arbeit gleich wieder loswerden: Schließlich ist ein Stuhl ja auch einzig zum Sitzen da und nicht als Kleiderendlager gedacht. Und so weist das Möbel nicht nur mit den Worten “I’m not a hanger” auf sein eigentliche Funkion hin, sondern entledigt sich darauf deponierter Kleidungsstücke sofort dank der weichen Rückenlehne, die keinerlei überflüssiges, textiles Gewicht duldet.
Zu den Weihnachtsfeiertagen wird den meisten von uns warm ums Herz – aber vielleicht auch um die Hosen? Zumindest wenn man es sich auf dem Möbelstück “Linger A Little Longer” von Jay Watson Design gemütlich macht: Denn diese Bank und Tisch- Combo ist mit einem thermochromischen Lack versehen, welcher auf (Körper)Wärme reagiert und sich bei Kontakt mit derselben quasi verflüchtigt. Auf dem schwarzen Material scheint dann die Holzoberfläche darunter durch und hinterlässt für ein paar Augenblicke Spuren in Form der Abdrücke von Geschirr oder eben Menschen.
Eine liebe Freundin von mir weilte für ein paar Monate im hohen Norden und bei einem kurzen Wochenend-Besuch, durfte ich einen genaueren Blick auf die “Welthauptstadt des Designs 2012″ werfen. Und wurde nicht enttäuscht: In Helsinki ist Design ein vertrauter und beständiger Bestandteil des täglichen Lebens, wobei die finnische Variante vor allem durch reduziertes Design mit Humor und dankenswerterweise auch Funktion beziehungsweise bei Mode eben Bequemlichkeit besticht.
Ein eigener Design District lädt mit dutzenden Geschäften, Restaurants und erstaunlich vielen Friseurläden zum Gustieren, Stöbern und natürlich Shoppen ein. Somit bin ich nun stolze Besitzerin eines fröhlich-bunten Marimekko-Kleides, einer simplistischen Standuhr (zugegebenermaßen online nachgekauft um nicht dafür einen eigenen Sitzplatz im Flieger buchen zu müssen), einer charmanten Spielerei von Company und – es musste einfach sein – Mumin-Pflastern.












Bilder: Marimekko, Finnish Design Shop, Company, VisitFinland.com
Rule, Britannia! In Bälde werde ich auch im Eigenheim meiner Anglophilie frönen, denn dann werden Jeeves und Wooster von Jake Phipps bei mir Einzug halten. Jene original britschen Melonen und Zylinder werden sodann als Deckenlampen über meinem Schreibtisch stilecht mein Haupt erleuchten: Splendid!

Wie gut uns ein Produkt gefällt, ist ganz und gar nicht nur von dessen Design oder Qualität abhängig, sondern auch davon, wie dasselbe präsentiert wird. Allzuviele setzen hierbei auf das berüchtigte “sex sells”, einen weitaus höheren Moiii-Faktor im Gegensatz zu einer Wäähhh- oder Grunz-Reaktion können sicherlich unsere niedlichen Fell-Freunde verbuchen. Schließlich besteht das gesamte Internet hauptsächlich aus pornösen oder tierischen Inhalten. Zweitere Fraktion überzeugte mich nun von schlichten Ohrringen, designt von Janine Arnold …
… ebenso wie vom Dog House Sofa, kreiert von Seungji Mun.



via: The Shiny Squirrel, Elit Alice
Das Tüpfelchen auf dem i oder die Kirsche auf dem Kuchen ist beim französischen Textilien-Label “la cerise sur le gâteau” von Anne Hubert wohl deren einmalige bildliche Umsetzung. Zwar begeistern mich schon allein die Grafiken auf den Taschen, Stoffen, Bettwäschen und Co, aber beispielsweise die Präsentation der hübschen Polster überzeugt mich komplett:
via: Ein Stück vom Glück
Es sind immer wieder die schlichten und einfachen Dinge, die eine besondere Faszination auf mich ausüben. So auch die minimalistische Vase von 224porcelain, die sich als Buch tarnt und Platz zwischen all seinen papiernen Kollegen im Regal findet um hierin für ein bisschen Leben zwischen den Zeilen zu sorgen: “hanabunko” – because every bookshelf needs vegetation.

