Alle Beiträge zu „Fashion”

Back to the Sixties

Inspiriert von meinem Post über “The Like”, habe ich mich kurz auf eine Zeitreise durch verschiedene Online-Shops begeben um herauszufinden, was es aktuell an Sixties-Kleidern zu entdecken gibt und mich vor allem an variablen Peter Pan-, Bubi- und sonstigen Krägen erfreut, die jedem Outfit einen nostalgischen Touch verleihen können:

1 – 3: Modcloth, 4: Zara, 5: Peppermint_Patty, 6: The Laden Showroom, 7 – 8: Topshop, 9: Asos, 10 – 11: Luminia; 12: Alexandra King, 13: zitachocarro, 14: Alexandra King, 15: Girl & Bird

Something old, something very new

Normalerweise kann man mich mit Trachten, Dirndln und Co ja eher jagen, da ich hiermit – sehr zu meinem Bedauern, aber meinem Erfahrungsschatz entsprechend – altmodische und verstaubte Strukturen und ebenso denkende Menschen verbinde. Ganz vom Gegenteil jedoch hat mich Susanne Bisovsky überzeugt, denn sie schafft es, in ihren verschiedensten Kollektionen, dem Thema etwas Modernes, bisweilen Ätherisches, Elegantes, Verspieltes und auch Mondänes abzugewinnen:

via: Nanas Weblog

Seid dabei bei unserem Modekränzchen am 19.12.

Ihr wollt dem Christbaum Konkurrenz machen? Dann kommt zum “Last Minute Weihnachtsshopping” am 19.12., welches ich gemeinsam mit Anna von h.anna und welovehandmade.at sowie Judith von titilaflora.net veranstalte. Dort gibt es Vintage, Secondhand, Design & Handmade – eben einfach alles, was das Modeherz höher schlagen lässt! Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Und all jene, die hier ebenso ihre in die Jahre gekommenen Kleiderschrank-Schätze oder auch Selbstkreiertes an die Frau oder den Mann bringen möchten, bitte um Anmeldung bis 5.12. unter cooloutfit@gmx.at.

Punsch & Schmankerln by Titi Laflora
DJ Silver Pony ab 17 Uhr

Modekränzchen am 19. 12. 2010, 14.00 – 20.00 Uhr
Baumgasse 52, Hof 2, A-1030 Wien

Milk From A Thistle

Schon seit gefühlten Ewigkeiten wollte ich das australische Label Milk From A Thistle von Danielle Atkinson hier vorstellen, vergass es jedoch leider immer wieder. Aber nun ist der Zeitpunkt wirklich perfekt, denn ich bin absolut hin und weg von den aktuellen, grandiosen Prints in all seinen schlichten Variationen:

WEAR IS ART – Anmeldung möglich bis zum 5. 12.

Mode ist Kunst. Haute Couture bewundere ich bisweilen genauso, wie ich in den Gemälden von Vincent van Gogh versinken könnte, die Skulpturen von Alberto Giacometti mich faszinieren oder die Installationen von Erwin Wurm mich amüsieren. Und diesem kreativen Ansatz trägt auch “Wear Is Art” Rechnung und möchte zwanzig Künstlerinnen oder Künstler, die sich der Schneiderkunst verpflichtet haben, fördern und diese in einem exklusiven Rahmen präsentieren.

Wear Is Art kombiniert bildende Kunst, Performance, Mode und Fotografie in einem Event, einer Ausstellung, Runway-Shows sowie Online-Präsentationen als auch einem photograhischen Essay nächstes Frühjahr in Berlin. Das internationale Kuratorenteam ist hierfür noch auf der Suche nach Werken, die unserer Gesellschaft, unsere Vergangenheit oder auch unsere Zukunft in modischer Form darzustellen vermögen und mit dem Medium, der Darstellung und dem Thema spielen und dieses auf vielleicht völlig neue Art und Weise interpretieren. Ich bin schon mehr als gespannt, was uns hier an visuellen Überraschungen erwarten wird!

Jeder und jede ist eingeladen, seine beziehungsweise ihre Vorschläge, Ideen und Designs einzureichen – Anmeldeschluss ist der 5. 12. 2010, 17.00 Uhr, frei von Anmeldegebühren. Weitere Infos findet ihr auf http://wearisartrsp.blogspot.com.

Si tu pisses partout t’es pas Chanel du tout

Seit es im Film “Lagerfeld Confidential” diesen phänomenalen Spruch in der hochoffiziösen Chanel-Toilette zu lesen gab, ging er mir nicht mehr aus dem Kopf. Dank howl clothing könnte jener darüberhinaus noch meine Brust zieren:

Merci beaucoup für zukünftig chaneleskes Benehmen auch auf öffentlichen Toiletten!

via: I say Shotgun

KNEON magazine issue 2 is online

Hier das gesamte Online-Magazin zum Durchstöbern:

Der Tellerrock

Eine ziemlich lange Weile habe ich fast nur Kleider getragen, die über dem Knie endeten. Von oben betrachtet. Allerdings dann doch nicht vom Format breiter Gürtel. In Hosen sieht man mich ohnehin selten und meine früheren Lieblinge, Röcke aller und vor allem der knielangen Art, kamen kaum mehr aus dem Kasten. Aber ein Blick auf den hübsch schwingenden Tellerrock von People Tree bei wertvoll-berlin.com genügte, um die vergessene Liebe wieder neu zu entfachen. Vor allem, wenn das Ganze dann auch noch mit hübscher, folkloristischer Verzierung verbunden ist:

Veranstaltungstipp: Werkschau/ Diplomshow am 28.10.

Stellt Euch vor, Ihr seid bei Eurer eigenen Modenschau und erkennt Eure Entwürfe nicht mehr. So ähnlich muss es den Sudierenden des Modedesignstudiums der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (an der Modeschule der Stadt Wien Schloss Hetzendorf) vergangenen Juni bei ihrer Diplomshow gegangen sein, denn dank eines externen Stylisten wirkte die gesamte Präsentation wie aus einem Guss und wie von einer Designerin und nicht wie in Wahrheit von 17 kreativen Köpfen. Blica berichtete damals und dokumentierte damit durchaus eine Kontroverse, wie sich auch aus den darauffolgenden Kommentare auf ihren Beitrag nachlesen lässt.

Am 28.10.2010 gibt es nun deren Werke noch einmal  – quasi im Director’s Cut – am Laufsteg zu bewundern:
Werk
, Neulerchenfelderstraße 6-8, 1160 Wien, Einlass: 20 Uhr, Eintritt frei.

Ein Kleid ist viele Kleider

Flexibilität ist heutzutage ein absolutes Muss am Arbeitsmarkt – warum aber eigentlich nicht am Kleidungsmarkt? Denn dann würde ich NINA HOLLEIN auf jeden Fall mal zu einem Bewerbungsgespräch einladen.

In ihrer Kollektion findet sich eine Hose, die sich ebenso als Jacke tragen lässt. Ein kurzes Raffkleid, das darüberhinaus mal bodenlang sein kann. Ein Wendekleid, bei dem man selbst entscheidet, wo vorne und hinten ist. Und das für Weiblein, Männlein und Kindlein – schießlich sollen alle ihren Spaß beim Anziehen haben.

Wie das “Selbst-Hand-Anlegen”, Ausprobieren und Anpassen beispielsweise aussehen kann, seht Ihr in diesen beiden netten Stumm-Filmen:

Die NINA HOLLEIN Kollektion wird im eigenen Store in Frankfurt sowie online vertrieben.

Und erfreulicherweise können sich vom 2. bis 13. November alle Wienerinnen und Wiener auch persönlich von den Modellen überzeugen und in den temporären PopUp Store in der Gumpendorferstraße 36, 1060 Wien pilgern.