Alle Beiträge zu „Fashion”

CoolOutfit.at on a mission: Ein warmer Wintermantel

Mein Auftrag, erhalten von Leserin Barbara: “Ich suche einen Wintermantel, der auch die niedrigen Temperaturen aushält (also alles bis minus 4 Grad und in dem frau dennoch nicht ausschaut wie ein Kartoffelsack. Zusätzlich sollte er noch halbwegs leistbar sein (alles bis 200 Euro liegt noch innerhalb meines Budgets) und es würde auch nicht schaden, wenn es nicht das winterübliche nachtschwarz ist, sondern vielleicht eine etwas freundlichere Farbe. Ich weiß, das sind Wünsche ans Christkind. Aber vielleicht bist du auf deinen Fashion-Expertisen ja mal über gerade dieses Modell gestolpert? Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn du mir weiterhelfen könntest.”

Also, ran ans Werk: Wenn’s warm sein soll, denkt man höchstwahrscheinlich relativ rasch an all die wattierten (und seltsamerweise immer zusätzlich abgesteppten) Modelle, die mich aber allesamt an Michelin-Männchen erinnern. Und mein Bedürfnis, meine Silhouette dahingehend zu verändern ist solange ich nicht Pinguine am Südpol besuche, definitiv nur in Spuren vorhanden.

Capes – die man auch diesen Winter wieder allernorts sieht – liebe ich hingegen heiß. Auch wenn “heiß” hier das Stichwort ist, denn wo freie Arme, da simpel und ergreifend “kalt”. Ich behelfe mir hierzu mit langen Handschuhen sowie Lagenlook und marschiere so eigentlich auch durch Schneestürme – zumindest die milde mitteleuropäische Variante derselben.

Es ist theoretisch ganz klar: Je mehr Stoff und je dicker der Stoff, desto kuschliger wird’s auf dessen Innenseite. Bei Online-Shops lässt sich meist nur bedingt auf die wirkliche Beschaffenheit der Materialien schließen, aber ich habe hier nun dennoch einige Modelle versammelt, von denen ich hoffe, dass sie einen gut durch den Winter begleiten könnten:

1 – Zara, 2 – Pull & Bear

3 – C&A, 4 – Cos (Bilder von Glamour.de)

5 – Oasis, 6, 7 – Topshop

8, 9 – Topshop, 10 – Oasis

11, 12 – Oasis, 13 – Romwe

14 – Modekungen, 15 – Monsoon, 16 – Asos

17, 18 – Modcloth, 19: Asos

Ein paar Dinge gibt es also beim Kauf eines warmen Wintermantels zu beachten:

  • Auf die Länge achten: Je mehr Stoff einen umfängt, desto mehr Quadratzentimeter des Körpers haben überhaupt die Chance vor der Eiseskälte geschützt zu werden.
  • Beim Online-Shopping darauf acht geben, ob angegeben wird, wie warm der Mantel hält. Einige Online-Shops haben erfreulicherweise dazu eigene Kategorien zur Orientierung.
  • Ist das Kleidungsstück als Wintermantel oder für eine andere Jahreszeit beziehungsweise als Übergangsmantel deklariert? Zweitere sind dünner und werden kalten Winden sicherlich nicht soviel Widerstand leisten wie ein richtiger Wintermantel.
  • Gefütterte Mäntel sind wärmer als ungefütterte: Je dicker der Stoff, desto mehr “Dämmwirkung”.
  • Verschiedene Materialen, halten auch unterschiedlich warm: Fleece, Wolle und Daunen wärmen besonders gut, Leder, Denim und Kord ohne Futter leider nicht.
  • Kapuze und Taschen halten zusätzlich Kopf und Hände warm.

Hab Ihr vielleicht noch weitere Tipps parat oder ein bestimmtes Modell, welches Ihr empfehlen würdet?

Neuer Showroom von MADAMES WITH A MISSION – mit Gastkollektion von ruins of modernity

Erst ein Jahr alt ist das Wiener Modelabel MADAMES WITH A MISSION von Susanne Kreuzberger und Elisa Kramer-Asperger und beim Schreiben diese Artikels ist deren Showroom in der Wiener Barnabitengasse 6, in der Nähe der Mariahilfer Straße gerade einmal ein Tag alt.

Das Motto des Labels ist in großen Lettern an der Wand präsent: Keep it simple und sophisticated – kurz: Kiss! Und dasselbe zeigt sich erfreulicherweise nicht nur in den einfachen Schnitten sondern auch anhand hochwertiger Materialien und nachhaltiger Produktion in einem sozialökonomischen Betrieb sowie auf eigener Strickmaschine.

Gastdesignerinnen und -designer, die sich ebenso diesem Motto verschrieben haben, werden zusätzlich in den neuen Räumlichkeiten präsentiert: Den Auftakt macht die Designerin Maria Steiner mit ihrem von mir überaus geschätzten Label ruins of modernity sowie ausgewählten Stücken ihrer aktuellen Herbst/Winter-Kollektion “biedermeier me!”.

Inspiriert wurden die Designerinnen von MADAMES WITH A MISSION für ihre Entwürfe von Liedertexten – so wird auch jedes einzelne Design nach einem Songtitel benannt – insbesondere vom U2 Song „Dancing Barefoot“ und dieser kann repräsentativ für das Thema der aktuellen Herbst/Winter-Kollektion 2011/12 “Body Tensions” gesehen werden:

..here I go and I don’t know why, I spin so ceaselessly,
’til I lose my sense of gravity…

Eine weitere Inspirationsquelle der beiden graduierten Theaterwissenschafterinnen war die Tänzerin und Choreographin Rosalia Chladek (1905-1995). Der von ihr geprägte Begriff der „Durchlässigkeit des Körpers“ wird hinsichtlich einer Mode, in der Körper und Kleidung mittels Bewegung eine Synthese bilden, gedeutet. Jede Trägerin beeinflusst das von ihr getragene Kleidungsstück, von ihr wird es erst zum Leben erweckt. Und die Modelle von MADAMES WITH A MISSION wollen ganz besonders auf die vielseitigen Trageweisen ein und desselben Stückes hinweisen und wie dieses unterschiedlich sowie individuell interpretiert und kombiniert werden kann. Dementsprechend wird also mit Formen gespielt und Herkömmliches durch Asymmetrie und verschobene Proportionen ersetzt.

Hier nun der Blick in den neuen Showroom:

Die Modelle von ruins of modernity

Showroom des Wiener Modelabels MADAMES WITH A MISSION
Adresse: Barnabitengasse 6, 1060 Wien
Öffnungszeiten: Do, Fr 13-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr

Präsentation der Diesel Frühling/Sommerkollektion 2012 für Männlein und Weiblein

Hinab in die Tiefen und zu den Katakomben des Wiener Clubs Elysium führte am gestrigen Abend die Präsentation der Frühling/Sommerkollektion 2012 von Diesel sowie der Diesel Black Gold Kollektion und eine bessere Location hätte man wohl kaum erwählen können. Unter schweren Mauerbögen, platzierten sich die Models in Damen- und Herrenkollektion gewandet in diversen, liebevoll erstellten Schauplätzen, bei denen jedes Vintage- als auch Hipster-Herz aufblühte. Und dementsprechend orientierte sich ebenso ein Großteil der Kollektionen an der derzeit vorherrschenden Nostalgie-Strömung und bediente sich großzügig an vergangenen Jahrzehnten:

Kann mir jemand erklären, welche tiefere Bedeutung die Anführungszeichen beim “Verlassen” haben? Sprechen die etwa von einer fünften Dimension und wir alle haben die Veranstaltung in Wirklichkeit nie verlassen?

Gabrielle Greiss Sommerkollektion 2012

Gabrielle Greiss verließ 2009 ihren Job als Creative Director bei Sonia Rykiel, um nun ihre eigene erste Sommerkollektion, welche zwanzig luftig-simple Kleider umfasst, vorzustellen. Um einiges entspannter, gelassender, wenn nicht gar ruhiger zeigen sich diese neuen Entwürfe, für die die Photographien von Corinne Day, tschechische Nouvelle Vague Filme sowie Tänzerinnen die Inspiration bildeten:

Info + Bilder: Style.com; via: The Trendy Girl

Heute startet die Modezone in Linz

Hoffentlich nicht nur auf eine bestimmte Zone beschränkt, sondern auch die gesamte oberösterreichische Hauptstadt beeinflussend, startet heute die Modezone im Lentos Kunstmuseum Linz.

Von 11. bis 13. November 2011 präsentieren hierin 45 Jung-Designerinnen und Designer aus dem In- und Ausland ihre aktuellen Kollektionen, Accessoires und neue Produktdesigns dem Publikum.

Die Vielfalt an Materialien, Techniken und künstlerischer Inszenierungen sollen die Möglichkeiten von Mode und Design aufzeigen. Die Besucherinnen und Besucher können Tragbares und Gewagtes, Verspieltes und Strenges, Nachhaltiges, Ungewöhnliches und vor allem Neues entdecken.

Man darf sich also auf das folgende Programm freuen:

Freitag, 11.11.2011
18:00 Uhr: Eröffnung Modemesse
19:30 Uhr: Eröffnung/ Modeschau in der Sammlung
(Es sind keine Platzkarten mehr für die Modenschau erhältlich. Diese wird jedoch in die Räumlichkeiten der Modemesse übertragen.)
22:00 Uhr: After Show Party im Hotel+Loft Landgraf
(DJ BMC & Dunja, Wien)

Samstag, 12.11.2011
10:00 – 20:00 Uhr: Modemesse/ MODEZONELounge
18:00 Uhr: Blitzlichtführung: Mode in der Sammlung

Sonntag, 13.11.2011
10:00 – 18:00 Uhr: Modemesse/ MODEZONELounge
11:00 Uhr: Blitzlichtführung: Mode in der Sammlung
16:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung MARKUS SCHINWALD

Weitere Infos: www.modezone.at

Bilder: FRÖHLICH – Foto: Ursula Schmitz, r! by dominique raffa – Foto: Patrick Sowa, Etna Maar – Foto: Goran Matijasec

Da lacht sogar das Preisschild – WE BANDITS-PopUp-Store noch bis 30.10. im Wiener WUK

Es sollte mehr Läden dieser Art geben: Verspielter Schmuck, fantastische Accessoires, entspannte Kleidung, liebevoll und dennoch schlicht aufbereitete Location, gute Musik, charmante Insassen, bequeme Sitzgelegenheiten und Getränke sowie Naschereien zum Nochlängerdarinaushalten. Merkt man mir etwa an, dass ich vom WE BANDITS-PopUp-Store begeistert war? Bis zum 30.10.2011 gastiert dieser noch im Wiener WUK (13 – 22.00 Uhr), dann darf man gespannt sein, wann und wo er wieder aufpoppt – von meiner Seite eine absolute Empfehlung: Hingehen!

Zu mir mit nach Hause gefunden haben die folgenden Schätze:

Und wenn Ihr ebenso ein ausgefallenes Schmuckstück aus deren Portfolio Euer eigen nennen wollt, dann beteiligt Euch an meinem Gewinnspiel: Gewinnspiel: Wecker-Ring aus dem WE BANDITS-PopUp-Store

Hut-Probier-Session bei Mühlbauer

Das Traditionsunternehmen Mühlbauer darf sich durchaus auf seine Fahnen schreiben, den Sprung in die Moderne geschafft zu haben ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Nicht nur designtechnisch ist dies der Fall, man bewegt sich nun auch in Richtung Neue Medien. Und daher lud man gestern einige Bloggerinnen und Blogger zur Führung durch deren Werkstätte (was ich zu meinem größten Bedauern verpasste) sowie zum Begutachten, Begreifen und Aufsetzen der aktuellen Kopfbedeckungs-Modelle in deren Laden in der Seilergasse 10 in Wien. Unter professioneller Anleitung von Klaus Mühlbauer und Anna Heuberger nahmen wir mit Filz, Stoff, Strick, Webpelz und Co Kontakt auf und ich persönlich habe mich frisch verliebt in das Modell Stella – einem simplen Haarreifen mit wunderbarem Federwerk als stilvollem Stirnfransenersatz:

Vicky

Maria und Anna

Maria meets The Muppets

Isabella

Klaus Mühlbauer

Hüte probiert haben:

Bikinis & Passports
Colazione A Roma
eloquent

A glorious mess
hpunktanna
Panda Fuck
Pixi mit Milch
Repeatoire
Stylekingdom

Bild Nummer 3 stammt von der Mühlbauer-Facebookseite: facebook.com/hutmuehlbauer

They did it again

Ein bisschen fühlt man sich in die Welt von Harry Potter versetzt, wenn man der bewegten Fotos von From Me To You ansichtig wird. Und daher habe ich dem Blog-Duo Jamie Beck and Kevin Burg bereits einen begeisterten Beitrag gewidmet und deren Bilder rauschten auch schon durch dutzende andere Blogs. Aber bei diesem neuen Oeuvre, welches die New York Fashion Week und zwei der ganz Großen im Blog-Business in Motion versetzt, konnte ich beim besten Willen nicht widerstehen:

Dringende Klickempfehlung gilt ebenso für die klassisch-unbewegten, wunderschönen und stimmungsvollen Fotos auf der gesamten Website.

Ruins of Modernity – Frühling-/Sommerkollektion 2012: the big nothing

Eines der Labels, auf welches ich mich bei der diesjährigen und von mir leider verpassten MQ VIENNA FASHION WEEK besonders gefreut hätte, war – und ist – Ruins of Modernity von Maria Steiner. Aber so stimmungsvolle Bilder hätte ich vom Laufsteg ohnehin nie einfangen können, wie es nun auf der Facebook-Seite der Designerin zur Frühling-/Sommerkollektion 2012: “the big nothing” zu begutachten gibt. Der Selbstdefinition “between concept and reduction – elegant and sophisticated fashion for women” kann ich nur beistimmen und beseufze bis meine Ruins of Modernity-Jacke im Kleiderkasten vielleicht einmal entsprechende Gesellschaft bekommt, virtuell die schlichten Schönheiten:

Bilder: Verena Mandragora Ritzengruber/WurzelWerke.com

Definitely not out of proportion

Qualitativ hochwertig, schlicht und meist einfärbig – so definiert sich das deutsche Label Proportion. Und ich stimme dem zu, möchte aber darüber hinaus noch ergänzen, wie überaus erfreulich ich die zugehörigen Preise finde. Also wird vielleicht doch dereinst die wunderbare Schluppenbluse “Ingeborg” oder die auch verkehrt zu tragende Jacke “Roberta” Einzug in meinen Kleiderschrank feiern: