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Die Beute aus dem Raubzug gen London

Jetzt bin ich endlich mal dazugekommen, all meine neuen Schätze, die ich letzte Woche auf der Insel erbeutet habe, abzulichten, um sie Euch hier zu präsentieren. Einen seligen Grinser ins Gesicht hat mir vor allem Fund Nummer Eins beziehungsweise dessen unglaublich günstiger Preis gezaubert:

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Schwarze Rauhleder-Overknees sowie überdimensionale, graubraune Perlenkette von New Look.

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Kette aus Bändern und Perlen, drapiertes Shiftkleid von Miss Selfridge.

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Neongelbe Clutch von Dorothy Perkins, Wickelweste von All Saints.

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Armband, beziehungsweise auch als individuelle Anhänger verwendbar
- von Tatty Devine via Tate Modern.

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Sonnenbrille: Camden Market, Schuhe: Topshop.

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Ballerinas, azurfarbener Beutel: Primark.

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Armreif sowie mehrgliedrige Kette inklusive Uhr: Urban Outfitters.

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Schwarzes Shirt mit Glitzer-Applikationen inklusive Glitzer-Fransen an den Schultern von Oasis.

Nur noch wenige Tage

Worauf ich mich schon freue:

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River Island – gehört zu meinem Londoner Pflichtprogramm.

River Island

Ein absoluter Fixpunkt bei jedem meiner London-Besuch ist ein Marathon auf der Oxford-Street und ein dortiger Abstecher zu River Island. Leider ist deren Online-Shop nie so vielversprechend wie das Live-Erlebnis, aber ein paar Sachen lassen sich doch auch dort finden, die präsentabel sind:

A + B = C

A. Ich will nach London (abgesehen davon auch nach Hongkong, Tokio, Peking, New York, Kopenhagen… – die Liste ließe sich beinahe unendlich erweitern)!

B. Ich brauche mehr Geld!

C. Sollte A + B eintreten, würde ich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit All Saints (überaus passend zur Jahreszeit, fällt mir gerade auf) stürmen:

Was mich dann wohl zu Punkt D führen würde: Ich brauch einen größeren Kleiderschrank! Hört das mit den Bedürfnissen denn nie auf? ;-)

Ein weiterer Online-Spaziergang dorthin: All Saints

Wehret den Anfängen!

Obiges Werbe- (oder besser Propaganda-)Plakat ziert dieser Tage die Straßen Londons. Macht man sich also heutzutage verdächtig, wenn man seinen Fotoapparat in der Öffentlichkeit zückt? Scheinbar schon, wie folgende Erlebnisse beweisen:

In Middlesbrough, UK, wird ein Mann von der Polizei und privatem Sicherheitspersonal gewaltsam festgehalten – sein Verbrechen: Fotografieren auf einer öffentlichen Straße (Quelle). Genau dasselbe passiert einem australischen Touristen im Süden Englands (Quelle). Oder aber ein Fotograf auf einem Vergnügungspark wird denunziert, weil er in der Nähe von Kindern Bilder schoss – Identifikation von Gesicht und Autokennzeichen natürlich kein Problem, denn jede Ecke des Vereinigten Königreichs ist ja gepflastert mit CCTV Kameras (Quelle).

Ach ja, für all diese Informationen bedarf es keinerlei langwieriger Recherchen: Einmal gegoogelt, auf der ersten Seite waren schon meine drei oben angeführten Quellen. Wie man also Einträgen auf verschiedensten Blogs und Sites entnehmen kann, fördern Aktionen dieser Art hauptsächlich Paranoia und Spitzelwesen. Alles natürlich unter dem Deckmäntelchen der Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung! Haben wir nichts dazu gelernt? Und glaubt nicht, dass es bei uns besser ist!

Wehret den Anfängen? Wir stecken schon mittendrin und den meisten ist es wieder völlig egal

Protect your citizens!

pedestrians.jpgIch kenne Ähnliches aus sogenannten kindersicheren Wohnungen (für Kinder gesichert, nicht gegen – tststs): Alle gefährlichen Ecken und Kanten werden gepolstert, damit noch wacklig daherkommenden MitbewohnerInnen (warum erinnert mich das jetzt an meine WG-Zeit – ach, ich schweife schon wieder ab!) auch nichts passieren kann.

In London werden nun aber auch die Laternenpfähle gepolstert, damit Leute, die gerade smsen oder anderweitig intensiv beschäftigt sind, sich nicht das Köpfchen stoßen.

via: Gizmodo

Eine andere Form von Sightseeing

Beim nächsten Londonbesuch möchte ich auf jeden Fall eines von Banksys außergewöhnlichen Werken in der Realität begutachten!

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Aber vielleicht sah ich sogar schon eines, der in berühmte Galerien und Museen hineingeschummelten, Bilder des Graffiti-Künstlers (Klick auf Bild):

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Back from London

Endlose Shopping Sprees, Afternoon Tea, Besuch in Tate Modern, vielleicht noch ein Club am Abend und so weiter und so weiter! Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Um 4 in der Früh des geplanten Abfluges erhielt ich ein SMS meiner Mitstreiterin, sie fällt dank 39 Grad Fieber aus. Das ist zwar mehr als bitter, aber es wäre ja nicht mein erster Aufenthalt alleine in London. Der Flieger hatte Verspätung – und die hatte er, da ein Passagierbus die eigentliche Maschine gerammt hatte. Und jetzt frage ich mich: Wie kann man bitte ein Flugzeug übersehen????? Und warum bitte arbeitet jemand, der ein Flugzeug übersieht als FahrerIn am Flughafen???????????

So um die Mittagszeit landeten wir dann doch schließlich und mir war schon ziemlich flau – völlig ziellos lief ich über die Oxford Street – dankbar dafür, dass hier fast jeder Laden Sitzgelegenheiten oder gar Getränke für mitgeschleppte bessere Hälften anbietet. 3 Stunden und viele besorgte VerkäuferInnen – ich dürfte wirklich nicht den besten Anblick abgegeben haben – später, gab ich auf um mich in meinem Hotelzimmer zu verkriechen. Ja, auch mich hatte das Fieber inklusive Schnupfen und aller hübschen Begleiterscheinungen ereilt…

Um aber den Besuch nicht völlig sinnlos vorübergehen zu lassen, startete ich am nächten Tag – vollgestopft mit allem was meine Reiseapotheke hergibt – einen neuen Versuch und wuselte mich durch einen übervollen Primark. Erst im April 2007 eröffnete diese Mehralsbillig-Kette ihren Flagshipstore auf der Oxford Street und das Geschäft ist wirklich erstaunlich! Erstaunlich billig!

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Wirklich mit reinem Gewissen einkaufen kann man hier nicht – denn wie wohl werden die Preise so niedrig gehalten? Zwar ist Primark Mitglied der Ethical Trading Initiative, aber eine Garantie für wirklich gute Arbeitsbedingungen, gerade in den Billig-Produktionsländern, ist dies ja leider auch nicht.

So ganz habe ich es mir dennoch nicht verkneifen können und habe zugeschlagen bei einem Kuschelpyjama mit Pinguinen (4 £) und einem noch kuscheligerem Morgenmantel (8 £), einem senfgelben, weichen, schön breitem Gürtel mit Lochmuster (2 £) sowie einer Little-Green-Riding-Hood-Jacke (15 £).

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Im Vergleich dazu kam einem New Look, gleich schräg gegenüber, völlig überteuert vor, obwohl dies ebenso eine wirklich günstige Kette ist. 2 Paar Schuhe um jeweils 25 £ fanden auch noch in mein Einkaufssackerl bevor ich mich in ein Cafe verzog und im wahrsten Sinne des Wortes meinem Heimflug entgegen”fieberte”!

Aber all das kann mich nicht abhalten bald bald wieder hierher zurückzukommen! :-)

London Calling!

Im Dezember ist es wieder einmal so weit: London calling! :-)

Ich kann es kaum erwarten die Oxford Street zu stürmen um den Hunger der leeren Reisetasche, mit der ich anreise, zu stillen! Und natürlich muss zuvor schon etwas recherchiert werden, wo die kostbare Zeit verplempert wird, schließlich betrete ich nur für 2 Tage den Boden des British Empire. Denn mit derjenigen Dame, die mir auch diesmal wieder die Ehre geben wird (*freu*), haben wir es schon einmal geschafft, uns an einem ganzen Tag nur zwischen 2 U-Bahnstationen zu bewegen. Weiter kamen wir nicht – hieß doch auch die 2. der beiden Oxford Circus, wo der berühmt berüchtigte Top Shop sein Hauptquartier inne hat. :-)

Und damit ich die Route schon etwas zuvor einteilen kann, bin ich schon virtuell über die Oxford Street geschlendert:oxford1.jpgoxford21.jpg

Definitive Ziele sind:

River Island, Topshop, Urban Outfitters, die Gegend rund um Carnaby Street (wie zum Beispiel American Apparel – da diese noch nicht ihren Weg nach Österreich gefunden haben, wird hier probegeschnuppert)

Andere Probeschnupperer werden vielleicht:

Firetrap, Tabio (angeblich die tollsten Overknees, die laut noch nicht bestätigten Gerüchten sogar nicht sich irgendwann von der Position over knee verabschieden) – bei Selfridges, All Saints – auch wenn mir dieses Label wohl etwas zu teuer wird… London an sich ist ja leider leider schon ein teures Pflaster…

Sonst noch Tipps für mich was ich nicht verpassen sollte? :-)