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Wehret den Anfängen!

Obiges Werbe- (oder besser Propaganda-)Plakat ziert dieser Tage die Straßen Londons. Macht man sich also heutzutage verdächtig, wenn man seinen Fotoapparat in der Öffentlichkeit zückt? Scheinbar schon, wie folgende Erlebnisse beweisen:

In Middlesbrough, UK, wird ein Mann von der Polizei und privatem Sicherheitspersonal gewaltsam festgehalten – sein Verbrechen: Fotografieren auf einer öffentlichen Straße (Quelle). Genau dasselbe passiert einem australischen Touristen im Süden Englands (Quelle). Oder aber ein Fotograf auf einem Vergnügungspark wird denunziert, weil er in der Nähe von Kindern Bilder schoss – Identifikation von Gesicht und Autokennzeichen natürlich kein Problem, denn jede Ecke des Vereinigten Königreichs ist ja gepflastert mit CCTV Kameras (Quelle).

Ach ja, für all diese Informationen bedarf es keinerlei langwieriger Recherchen: Einmal gegoogelt, auf der ersten Seite waren schon meine drei oben angeführten Quellen. Wie man also Einträgen auf verschiedensten Blogs und Sites entnehmen kann, fördern Aktionen dieser Art hauptsächlich Paranoia und Spitzelwesen. Alles natürlich unter dem Deckmäntelchen der Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung! Haben wir nichts dazu gelernt? Und glaubt nicht, dass es bei uns besser ist!

Wehret den Anfängen? Wir stecken schon mittendrin und den meisten ist es wieder völlig egal

Auf, auf zum Modepalast

Gestern, heute und morgen noch findet der Modepalast 08 im Wiener Museumsquartier statt! Unbedingt vorbeischauen, denn es gibt unzählige nationale und internationale (sowie gutgelaunte!) DesignerInnen, die ihr Bestes präsentieren und verkaufen! Hier wirklich nur ein Bruchteil von all dem, was es zu bewundern gilt:

Wiener Konfektion und Sabrina Vogel:

Ninali:

Nina Führer und moha: Beides entzückende Ideen – einmal der gestrickte Fuchsschwanz und Ohrringe, die je nach Blickwinkel teure Klunker oder nur Ohrläppchen mit Haarsträhnen zeigen.

mangelware: Traumhafte, geraffte und seidige Stoffe!

Alila: Endlich wurde ich fündig – das zarte, lindgrüne Sommerkleidchen ist mein Favorit für die Hochzeitssaison! :-)

D G Crepaldi:

Gilgenbach (Lilienthalstraße 14, Berlin):

Leider sind meine Fotos der Modenschau von lila nicht wirklich präsentierbar, daher ein paar von ihrer Website:

Mode & Bewegung

Vom 1. bis 3. April finden in der Modeschule Hetzendorf in Wien die alljährlichen Hetzendorf-Gespräche statt. Bei diesem Symposium werden in- und ausländische Vortragende geladen, für alle Interessierten ist der Eintritt kostenlos.

Zum Beispiel referiert Florian Moritz zum Thema “Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer”, Jörg Seifert zu “Gewebte Häuser – gebaute Kleider; Überschneidungen von Mode und Architektur” oder Christiane Luible über “Körper, Kleidung, Virtuelle Realität”.

Madame Kury

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Über einen lieben Kommentar landete ich bei Madame Kury, die einerseits in der Kaiserstraße 8, 1070 Wien, residiert, aber auch der großen weiten Welt mit ihrem Online-Shop zur Verfügung steht.

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Unbedingt muss ich dort in Bälde persönlich vorbeischauen, denn die Mischung aus Vintage-Fundstücken, wie farbenfrohen und exquisiten Etageres (ich liebe Etageres – dafür, dass ich die so bezaubernd finde, ist es erstaunlich, dass ich keine besitze – aber das Exemplar hier abgebildet ist schon noch einmal ein ganz besonders Hübsches seiner Spezies), Porzellan, Spiegel und vieles mehr, ist die perfekte Basis für Geschenkideen! Mami schau weg! ;-)

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Selbst Kreiertes gibt es auch zu bewundern, denn aus alten Stoffen ließen sich Pölster, Taschen (auch hier wieder ein Exemplar, wo mein Herz einen Hüpfer macht!), Decken und und und zaubern!

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Baden bei Vollmond

mon200208.jpgLeider hab ich diese nette Idee viel zu spät entdeckt: In der Therme Oberlaa (Wien) gibt es bei Vollmond sogenannten Vollmondabend. Die Therme hat dann bis 23.00 geöffnet, es gibt eine eigene Mondschein-Bar, abgestimmtes Musikprogramm und für Interessierte auch Vorträge zu Astronomie mit Blick durch´s Teleskop.

Nach dem Motto: “Was kann noch mehr entspannen, als im warmen Wasser, am Rücken liegend, mit den Ohren unter Wasser stimmungsvoller Musik lauschen und unter freiem Himmel den Vollmond genießen?”

Hätte sich heute Nacht natürlich besonders angeboten, bei der vollständigen Mondfinsternis! Aber weitere Termine stehen schon fest: 21. März., 20. April

via: Die Stadtspionin

 

Le Miroir – Teil 1?

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“Le Miroir”, in der Strobachgasse 2, 1050 Wien beheimatet, ist eine ganz entzückende Boutique mit französischer Mode – wie zum Beispiel Cop.Copine, Misa, Tcheka und Flo. Leider habe ich es heute nicht geschafft mich hineinzuwuseln, aber eine spätere Berichterstattung mit Abenteuerfotos der süßen, aber steilen Holztreppe für noch mehr Schätze im 1. Stock des Ladens, folgt bestimmt! :-)

Feine Dinge

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feinedinge_090108_10.jpgOja – der Name “feinedinge” trifft´s wirklich perfekt für das, was es in der Krongasse 20 (1050 Wien) zu begutachten gibt: Feinstes Porzellan in Form von Vasen, Windlichtern, Etageres, diverse Schüsselchen und, eines meiner Favorites, die Reihe “Idols” – Trinkbecher mit Songzeilen von Idolen wie David Bowie (hier nun auch wieder mein Liebling mit “…we can be heroes, just for one day…” ich kann die Worte nicht einmal lesen, ohne sie zu singen! ;-) ), Frank Sinatra, Elvis, Beatles etc. und noch vieles mehr!

Leider ist das Foto meinerseits der “Idols” zu unscharf, aber hier der Link mit noch viel mehr Beispielen von den feinen Dingen, wo übrigens auch bestellt werden kann!

Im hübschen Geschäft selbst werden quasi live die exquisiten Pretiosen hergestellt, denn die Töpferscheibe steht mitten im Laden, gemeinsam mit der sympathischen Besitzerin.

Der ich hier noch einmal meinen Dank ausdrücken will: Denn Glück und Porzellan, wie leicht bricht das… Als Weihnachtsgeschenk für meine Oma auserkoren, reiste ein wunderbares Schüsselchen in ein anderes Bundesland, aber scheinbar ging irgendetwas beim Transport schief. Meine liebe Oma nämlich fragte nach dem Auspacken beherzt, ob dies nun so gehöre, dass das Teil entzwei und inklusive Bröseln und Splitter geliefert werde – quasi als Porzellanpuzzle! Also zurück zur Schöpferin damit, in der Hoffnung, sie könne ihre magischen Hände auflegen und das gute Stück wiederherstellen. Tja, dieses Glück wurde uns leider nicht zuteil und es tut mir jetzt noch von Herzen leid, dass das Werk im Mistkübel verschwand! Aber dass ich eine fast idente Version zu einem wirklich immens vergünstigten Preis erhalten habe, hat definitiv darüber hinweg geholfen!

Jetzt steht nur mehr der neue Transport an! ;-)

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le moulin rose

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moulin_090108_91.jpgEinen ganz neuen Zuwachs hat das Viertel um den Margarethenplatz im 5. Wiener Gemeindebezirk gewonnen: “le moulin rose” (Pilgramgasse 3)

Einrichtungsgegenstände, fabelhaftes Krims und Krams aber auch durchaus mal ein bisschen Modisches hier und da gibt es zu bewundern und auch günstig zu erwerben – frei nach dem Motto der Besitzerin “alles außer Käse”! ;-)

Möchte man das Geschäft mit wenigen Worten beschreiben können die Vokabel “bunt” und “fröhlich” auf keinen Fall weggelassen werden.

Direkt nostalgisch wird man bei den Plastiktassen mit Blümchendekor, dem Schaukelpferd und den mit Liebe restaurierten und dekorierten Möbelstücken. Wobei man auch seinen alten Möbel hier einen neuen Glanz verleihen lassen kann, denn diese werden nach Beratung oder Wunsch überarbeitet.
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Neubaugasse konkret

Dass ich den 7. Wiener Gemeindebezirk überaus schätze, dürfte mir schon einmal ausgekommen sein. Ein Zentrum dessen, durchaus auch einkaufsmäßig (vor allem wenn man dann auch noch die Seitengassen nutzt), ist die Neubaugasse. Und ein paar von deren Vertretern möchte ich nun hier gerne vorstellen!

Beim Start auf der Lerchenfelderstraßen-Seite sollte man als erstes “Gloom” (Neubaugasse 75) würdigen: Als Vorreiter im Präsentieren von jungen, unabhängigen DesignerInnen (von internationalen wie Paul Frank und Pussy Deluxe über heimische wie UlliKo, Piratin u.v.m.) wird immer eine bunte, fröhliche Auswahl zum Erstöbern von Kleidung und Accessoires geboten.

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Fröhlich weitergewandert, erreicht man bald die “Bootik 54″ (Neubaugasse 54), welche nun mittlerweile an ihrem Standort expandiert hat: Die eine Ladenhälfte bietet Secondhand, vor allem Streetware, die Kernkompetenz liegt aber in der anderen (“besseren”?) Hälfte: lustige, günstige T-Shirts und KrimsKrams der wunderbarsten Art. Comic-FreundInnen werden hier ihr Eldorado entdecken, vor allem LiebhaberInnen der Barbapapas und Konsorten werden Herzklopfen kriegen! ;-)

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Einer meiner ersten Anlaufstellen für Geschenkideen ist stets “Sax & Co” (Neubaugasse 34). Eigentlich ein Papiergeschäft, aber auch viele spannende Kleinigkeiten und Nippes wollen hier gefunden werden.

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Fast gegenüber kann man in den “Filzfaktor” (Neubaugasse 11) stolpern. Hüte, Patschen, Taschen, Schmuck und noch vieles mehr (man erkundige sich doch bitte nach dem Filzläuschen) – alles aus, wie der Name bereitwillig Auskunft gibt, Filz. Und obendrauf ein sympathischer Eigentümer, der auch im übervollen Lädchen in der Vorweihnachtszeit nie seinen Humor verliert!

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Disaster Clothing” (Neubaugasse 7) hat nun neben seiner Kirchengassen-Niederlassung auch hier sein Zuhause gefunden und erfreut mit seiner Auswahl an Custo Barcelona, Skunk Funk, Desigual und vielen mehr – aber auch mit österreichischen JungdesignerInnen.

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Was wäre ein Shopping-Trip ohne Schuhe? Daher wird nun auch noch “Schuhwerk” (Neubaugasse 6) in dieser illustren Runde vorgestellt. Ein kleines, feines Geschäft mit nicht überteuerten Preisen.

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Und wer jetzt noch nicht glücklich geworden ist, befindet sich ja schon fast auf der Mariahilfer Straße, wo sich all die üblichen Verdächtigen wie H&M, Mango, Zara etc. tummeln! Petri Heil! ;-)

Shoppen und Essen

Die perfekte Kombination! ;-) Amateur und Vivibag bieten nämlich am 8.12.07 vor ihren Geschäften genau diese an: Mit selbstgemachtem Punsch und leckeren Keksen, auf dass KundInnen bei anstrengenden Kauforgien wieder die Kraftreserven aufladen können.

An diesem Samstag gibts also viel zu tun und zu sehen! Denn ich muss ja auch noch zum Weihnachtsmarkt im Schmuckstudio Eule! Ich Ärmste! :-)

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